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UM DIE HAND

Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben!

Dazu gehört auch, selbst entscheiden zu können, wie und wo man wohnen möchte –und von wem man dabei unterstützt werden will, wenn der Bedarf besteht.


Der Anbieter UM DIE HAND ist in Stadt und Landkreis Hildesheim seit 2012 aktiv. Auf Grund der Nähe zu den Landkreisen Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel stellen wir auch hier unsere Kompetenz, der Ambulanten Eingliederungshilfe nach §§53/54 SGB XII, Hilfe in besonderen Lebenslagen nach §67 SGB XII und Kinder und Jugendhilfe nach §35 SGB VIII, sowie §18 Abs.3 SGB VII, zur Verfügung. Seit 2017 gibt es die UM DIE HAND Goslar GBR.


Wir als Anbieter möchten den Menschen, Zugang zu Bildung, Teilhabe in der Gesellschaft und im Arbeitsleben im Sinne sozialer Inklusion als individuellen Ausdruck ermöglichen.
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Wir haben kein Leitbild, wir orientieren uns am Grundgesetz!


GG Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.


UM DIE HAND ist antiinstitutionell orientiert und legt großen Wert auf die Selbstbestimmung der Menschen:


  • Wir entwickeln individuelle Lösungen wie zum Beispiel Selbstverpflichtungen, Rückfall - Management und die Akzeptanz der eigenen inneren und äußeren Ordnung unserer Klienten.
  • Wir konzipieren professionelle Beziehungsarbeit, die durch Authentizität ermöglicht, Inklusion zu leben.

Darüber hinaus verfügt UM DIE HAND über zahlreiche Netzwerke und Ressourcen.

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Die ambulante Hilfe richtet sich vorrangig an psychisch erkrankte/ behinderte Menschen, oder von einer Behinderung bedrohte Menschen, die ein stationäres Hilfeangebot nicht oder nicht mehr bedürfen, aber seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung als Folge einer seelischen Erkrankung bedroht sind:

  • Menschen, die noch nicht oder vorübergehend nicht in der Lage sind, ohne fremde Hilfe in angemessener Weise am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen,
  • Menschen, die aus Heimeinrichtungen, Therapieeinrichtungen oder Psychiatrien entlassen werden und noch nicht selbstständig wohnen können,
  • Menschen mit chronischer Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit, die für Beratungsstellen,Selbsthilfegruppen und andere Hilfsangebote nicht erreichbar sind beziehungsweise durch diese nicht erreicht werden können.

Zusammengefasst ergeben sich daraus folgende Ziele:


Aufbau einer individuellen, professionellen tragfähigen Beziehung zum Kunden


Feststellen und Beobachten des jeweiligen Gesundheitszustandes und der Gesundheitsentwicklung


Feststellen und Beobachten des jeweiligen Zustandes der Hilfebedürftigkeit und dessen weitere Entwicklung (Hilfeprozess)

  • Einleiten notwendiger therapeutischer, pflegerischer und ergänzender Maßnahmen
  • Sicherstellung notwendiger Arztbesuche
  • Hilfe bei der medikamentösen Versorgung
  • Aktivierung zu elementaren Verrichtungen
  • Training elementarer Fertigkeiten
  • Psychische Entlastung im Alltag
  • Geistiges und psychisches Training
  • Hilfe im Umgang mit beeinträchtigenden Gefühlen, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen
  • Erarbeitung gesundheitsangemessener Sicht- und Verhaltensweisen
  • Suizidprävention
  • Hilfe bei der Tages- und Wochenstrukturierung inklusive Freizeitgestaltung
  • Beratung von Familienangehörigen/Partnern
  • Krisenintervention
  • Kontaktaufnahme und Kooperation mit anderen psychiatrischen Diensten, Fachpersonen und Institutionen
  • Koordination aller Dienste

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Die ambulante Hilfe lässt sich in direkte, mittelbare und indirekte Hilfeleistungen unterscheiden:


Die direkten Leistungen umfassen Unterstützung, Beratung, Begleitung, Anleitung und Assistenz in den Bereichen Wohnen, Beschäftigung, Sozialkontakte, Freizeit, Umgang mit Gesundheit wie:


  • Hilfen zur Alltagsbewältigung im häuslichen Wohnbereich, insbesondere im Zusammenhang mit eigenverantwortlicher Selbstversorgung, persönlicher Hygiene,
  • Beratung zur Sicherung des Lebensunterhaltes/ des Umgangs mit Geld, der Haushaltsführung,
  • Hilfen beim Umgang mit Krankheit und Gesundheit (u.a. Gespräche über die persönliche Situation, Krankheit und Ängste, Gesundheitsförderung),
  • Beratung in Konflikt-, Krisen- und Veränderungssituationen,
  • Unterstützung bei der notwendigen Inanspruchnahme medizinischer/psychiatrischer Hilfen und sozialer Dienste,
  • Anleitung, Assistenz und Übernahme von Tätigkeiten beim Umgang mit Behörden, Arbeitgebern, Banken und Vermietern, sofern kein rechtlicher Betreuer/ Vertreter bestimmt ist,
  • Hilfen bei der Tagesstrukturierung, bzw. -gestaltung, Hilfen bei der Suche und beim Erhalt eines Arbeitsplatzes oder einer angemessenen Beschäftigung,
  • Hilfen bei der Freizeitgestaltung und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben,
  • Stärkung und Erweiterung der sozialen Kompetenzen durch soziale Gruppenarbeit,
  • Training angemessener Verhaltensweisen und Hilfestellung bei der Bewältigung von Schwierigkeiten mit Dritten,
  • Förderung von Kontakt- und Kommunikationsfähigkeiten.

Die mittelbaren Leistungen schließen folgende Tätigkeiten ein:


  • Koordination der Hilfeplanung, Erstellung, Fortschreibung und Überprüfung von Hilfeplänen,
  • Telefonate und Schriftverkehr, soweit diese nicht von einem eventuell gesetzlich bestellten Betreuer zu leisten sind,
  • Soziale Diagnostik / Anamnese,
  • Teilnahme an Hilfeplangesprächen / Helferkonferenzen und Mitarbeiterbesprechungen,
  • Vernetzung mit anderen Hilfeangeboten (z.B. Beratungsstellen, Fachärzte, Kliniken, Sozialpsychiatrischer Dienst, Begegnungsstätte, Tagesstätte, nichtpsychiatrische Angebote etc.)
  • Gespräche und Kontakte mit juristischen Betreuern, Hilfe zur Gestaltung von rechtlich geprägten Beziehungen,
  • Förderung und Erhalt von Angehörigenkontakten, Beratung von Bezugspersonen,
  • Gespräche im sozialen Umfeld des Menschen,
  • Organisation und Koordination weiterer Hilfsangebote,
  • Fort- und Weiterbildung, kollegiale Beratung, Supervision,
  • Standardisierte Dokumentation und Aktenführung incl. der regelmäßigen Kurzberichte,
  • Fahrt- und Wegezeiten.

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Das Hilfeangebot erfolgt individuell im Rahmen aufsuchender Hilfe innerhalb des persönlichen Wohnumfeldes. Das Wohnumfeld besteht aus privat genutztem Wohnraum.


Diverse Gruppenangebote können die einzelfallbezogene Begleitung ergänzen. Die Begleitung erfolgt auf der Grundlage eines Hilfe- und Betreuungsplanes im Rahmen der Kostenzusage.


Neben der Einzelbegleitung kann auch die Teilnahme an einer Kleingruppe als einzelfallbezogene Eingliederungsleistung sinnvoll sein, um soziale Kompetenzen zu verbessern.


Die Begleitungsintensität ergibt sich aus dem Ergebnis der Hilfeplankonferenz. Die maßgebliche Entscheidung darüber trifft der Kostenträger.


Die Begleitung kann regelmäßig an fünf, bei Bedarf auch an sieben Tagen in der Woche stattfinden.


In Notfällen kann der Anbieter telefonisch auch außerhalb der Geschäftszeiten kontaktiert werden.



Die Einrichtung ist offen und fördert durch Öffentlichkeitsarbeit die Integration in das Gemeinwesen.


Träger, Leitungspersonen und Mitarbeiter/innen begleiten in gemeinsamer Verantwortung die Gestaltung der Lebens- und Arbeitsbedingungen. Der Umgang ist von persönlicher Achtung und Anerkennung der Kompetenzen geprägt.


Mitarbeiter/innen werden organisatorisch und fachlich darin unterstützt, ihre Aufgaben verantwortlich zu erfüllen und ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.


Unser Führungsstil ist kooperativ. Seine Hauptmerkmale sind Kreativität, Flexibilität, Kompetenz und Glaubwürdigkeit.



Wir sind bestrebt, unsere Leistungen ständig zu verbessern.